ZEBRA ist eine universelle Anwendung zur Speicherung und Auswertung von Betriebsdaten und basiert auf einer neutralen Struktur, die erst durch die spezifische Anwendung mit ‚Leben' gefüllt wird. Die Datenmodellierung über ausschließlich logische Verknüpfungen macht ZEBRA äußerst flexibel in der Gestaltung der Datenstrukturen und Metadaten. Alle Strukturdefinitionen, einschließlich beliebiger Änderungen darin, können während der Laufzeit des Systems erfolgen.

Frei konfigurierbare Hierachien

Die Festlegung der Strukturen in ZEBRA wird in frei konfigurierbaren Hierarchien vorgenommen, die durch einen Hierarchie-Editor unterstützt wird. So können die Strukturelemente z.B. analog zu ihrer Herkunft über Anlagen, Anlagenteile, Bauwerke und Messstellen abgebildet werden. Jedes Element der Hierarchie kann als ‚Ankerpunkt' für eine weitere Hierarchieebene dienen. Den Endpunkten der Hierarchien werden die konkreten Messreihen logisch zugeordnet. Zur näheren Beschreibung der Hierarchieelemente dienen Stammdaten (Fixwerte) in Form von Texten, numerischen Werten oder Grafiken, die ebenfalls jederzeit ergänzt oder geändert werden können.

Datenkollektive

Als übergeordnete Strukturelemente sind Datenkollektive definiert, die jeweils eigene Hierarchiebäume aufweisen dürfen. Damit können separate Datenbestände gebildet werden, die für sich ausgewertet werden können. Die Anzahl der Datenkollektive und die Tiefe der Hierarchien sind nicht begrenzt.